Für unsere Fakultät Maschinenbau am Campus in Wolfenbüttel suchen wir für das EFRE Projekt "Remote2GHG" zur Erforschung von Ansätzen der Fernerkundung und Quantifizierung der Treibhausgasflüsse von Mooren mittels Sensoren eine*n
wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
Mit zwölf Fakultäten, rund 10.000 Studierenden und 1.000 Beschäftigten zählt die Ostfalia zu den größten Fachhochschulen in Niedersachsen. In über 90 Studiengängen an den Standorten Salzgitter, Suderburg, Wolfsburg und Wolfenbüttel werden unsere Studierenden fundiert und interdisziplinär ausgebildet und individuell betreut. Unseren Beschäftigten bieten wir vielseitige Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten sowie ein leistungsförderndes und familienfreundliches Arbeitsumfeld.
Aufgabenbereich:
Im Verbundprojekt entwickeln Sie gemeinsam im Team mit anderen Fakultäten und Hochschulen minimalinvasive Methoden unter Einsatz von Drohnen, Hyperspektral- und LiDAR-Technik sowie kostengünstigen in-situ Sensoren, um Prozesse der Treibhausgasspeicherung und -freisetzung in Mooren besser zu verstehen. Die erhobenen Daten dienen später der Ermittlung von CO2-Einsparpotenzialen, der monetären Bewertung über Zertifikate sowie der Standardisierung von Erfolgskontrollen bei Renaturierungsmaßnahmen.
Ihr Aufgabengebiet wird vorrangig auf dem Gebiet der kostengünstigen in-situ Sensorik liegen.
Ihre Aufgaben
- selbständige Auswahl/ Entwicklung, Aufbau, Inbetriebnahme sowie Wartung unterschiedlichster in-situ Sensortypen zur Erfassung von Umwelt- und treibhausgasspezifischer Messdaten mittels IoT-Technik und LoRaWAN, bzw. Mobilfunk
- Überwachung der zu installierenden Sensornetzwerke, inklusive konstruktiver Modifikation von Sensoren und der erforderlichen Funkinfrastruktur (z.B. Aufbau lokaler pop-up Funknetzwerke durch lokale Funkmaste)
- Bereitstellung, Aufbereitung, Analyse und Auswertung von räumlichen und zeitlichen Messdaten im Kontext der Projektaufgabenstellung
- Verfassen von Veröffentlichungen sowie die Präsentation von Projektergebnissen im Arbeitskreis und auf wissenschaftlichen Tagungen
- selbständiges Projektmanagement (Zeitverlauf, Budget und Berichtswesen)
- Anleitung von studentischen Hilfskräften sowie Unterstützung bei der Betreuung von Studien- und Abschlussarbeiten
Sie bringen mit:
- abgeschlossenes Masterstudium im Bereich Maschinenbau, Mechatronik, angewandter Informatik, Umweltingenieurwesen, Fernerkundung oder einer vergleichbaren Disziplin
- idealerweise Erfahrungen aus dem landwirtschaftlichen Umfeld oder dem Wassermanagement
- fundierte und nachweisbare Kenntnisse auf dem Gebiet der Sensorik und dem Aufbau von Messsystemen
- konstruktive Kenntnisse sowie nachweislich sicherer Umgang mit 3D-CAD-Systemen (idealerweise mit Creo)
- hoher Praxisbezug und nachweislich handwerkliches Geschick, idealerweise mit abgeschlossener Berufsausbildung als Mechatroniker*in, Industrie-, Feinwerk- oder Zerspanungsmechaniker*in
- Kenntnisse im Projektmanagement und in der Budgetverwaltung
- Bereitschaft in einem interdisziplinären Team aus Ingenieur:innen, Naturwissenschaftler:innen und Informatiker:innen zu arbeiten
- sicherer Umgang mit der englischen und deutschen Sprache
- selbständige Arbeitsweise sowie Teamorientierung
- ein Führerschein der Klasse B, besser noch BE ist zwingend erforderlich, um Fahrten zum Versuchsaufbau an die ländlich geprägten Standorte vorzunehmen und um die Möglichkeit zu gewährleisten, auch umfangreiches Versuchsequipment zu transportieren. Im Rahmes des Projektes kann es auch zu mehrtägigen Dienstreisen kommen.
- Die Möglichkeit zur Promotion ist bei entsprechendem Hochschulabschluss grundsätzlich gegeben.
Sofern Sie über einen ausländischen Hochschulabschluss verfügen, weisen wir auf das Erfordernis einer Zeugnisbewertung in Langfassung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen hin: https://zab.kmk.org/de/zeugnisbewertung